EUR/USD durch Deutschland erneut unter Druck

By FXstreet.com | Updated August 07, 2014 AAA

FXStreet.de.com - Der EUR/USD eröffnete den Tag bei 1,3381 und von hier aus ist er zur 1,3391 gestiegen, aber mit den schwachen deutschen Daten ging es hinunter zur 1,3370.

Draghi muss sich entscheiden

Das Paar steht unter Druck und eine Erholung wird mit Sicherheit nicht einfach werden, bevor nicht die EZB Sitzung vorüber ist. Die Industrieproduktion Deutschlands legte auf Monatsbasis nur um 0,3% zu, während der Markt mit 1,3% rechnete und damit gerät Draghi in einer schwierige Situation. Auf der einen Seite will er sich Zeit lassen mit zusätzlichen Impulsen nach der TLTRO und Zinssenkungen wurden ja bereits eingeleitet, aber auf der anderen Seite kann eine Schwächung Deutschlands zu einem Flächenbrand in der Eurozone führen. Hinzu kommt noch, dass Russland ein Einfuhrverbot für Produkte aus Ländern verhängte, welche ihrerseits Sanktionen gegen Russland ausgesprochen haben.

Was sind heute die wichtigen EUR/USD Ebenen?

Der heutige zentrale Pivot ist bei 1,3368 und Unterstützungen liegen bei 1,3347, 1,3312 und 1,3291, während sich Widerstände bei 1,3403, 1,3424 und 1,3459 befinden. Die Stunden MA sind bearish, wobei der 200-SMA bei 1,3404 liegt und der 20-Tage-EMA ist bearish bei 1,3466. Der Stunden RSI ist bullish bei 58.

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